Was Sie über einen AED Defibrillator wissen sollten:
18 Fragen & Antworten

Was bedeutet die Abkürzung AED?

Das Kürzel AED steht für „Automatisierter Externer Defibrillator“. Es ist ein medizinisches Gerät, das für die Anwendung durch Laien entwickelt wurde. Mit Laien sind Personen gemeint, die über keine medizinische Fachausbildung verfügen. 

AED Geräte können durch Laien bei Menschen eingesetzt werden, die vom Plötzlichen Herztod betroffen sind. Der automatisierte Defibrillator führt dabei die Ersthelfer mittels Sprachanweisungen und teilweise auch über Bilder und Textnachrichten durch die Reanimationsmaßnahme.

Ein AED analysiert anhand des EKG des Betroffenen, ob ein defibrillierbarer Rhythmus gegeben ist. Als defibrillierbare Rhythmen gelten eine Ventrikuläre Tachykardie (Kammerflattern) und eine Ventrikuläre Fibrillation (Kammerflimmern). 

Da Automatisierte Externe Defibrillatoren unter strengen Anforderung entwickelt werden, ist sichergestellt, dass Fehlbedienungen weitestgehend ausgeschlossen sind. Daher können Laienhelfer z.B. Defibrillatoren nicht versehentlich auslösen. Die Defibrillatoren werden sich nur dann aufladen und einen lebensrettenden Schock bereitstellen, wenn dieser medizinisch notwendig ist.

Können AED auch bei Kindern eingesetzt werden?

Für die Anwendung von AED Defibrillatoren gelten Kinder als Personen unter acht Jahren bis 25 kg Körpergewicht. Kinder sind mit einer reduzierten Schockenergie zu behandeln. Um Kinder mit geringerer Schockenergie zu behandeln, haben die Defibrillator Hersteller unterschiedliche Konzepte entwickelt. 

Bei den meisten Defibrillatoren müssen zur Behandlung von Kindern spezielle Kinderdefibrillationselektroden verwendet werden. Durch die Verwendung reduziert sich die Schockenergie. Einige Hersteller haben die AED Geräte mit einem Kinderschalter ausgestattet.

Der ZOLL AED 3 beispielsweise kann durch Taste auf einen Kindermodus umgestellt werden. Der ZOLL AED 3 stellt nicht nur die Energie zur Behandlung der Kinder ein, sondern gibt dem Ersthelfer passende Bildhinweise zur Reanimation. Anders als andere AED Geräte kommt der ZOLL AED 3 ohne Kinderdefibrillationselektroden aus. Die UniPadz von ZOLL sind sowohl für die Anwendung für Kinder als auch Erwachsende geeignet.

Zusätzlich haben sowohl die AED von ZOLL und als auch die Geräte von Cardiac Science den Vorteil, dass Kinder schonend mit schrittweise eskalierendem Schock behandelt werden. Die Cardiac Science Defibrillatoren Powerheart G3 und Powerheart G5 sowie ZOLL AED beginnen bei einem niedrigeren Energieniveau und eskalieren bei Bedarf.

Was versteht man unter Defibrillation?

Unter einer Defibrillation versteht man eine Behandlungsmethode gegen lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen, die als Ventrikuläre Tachykardie (Kammerflattern) und Ventrikuläre Fibrillation (Kammerflimmern) bezeichnet werden.

Bei einer Defibrillation werden durch Stromstöße eines AED Defibrillators die lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen (Kammerflimmern, Kammerflattern) durchbrochen, um eine normale Herzaktivität wiederherzustellen.

Notfalleinsatz mit dem ZOLL AED 3

Warum ist eine Herz-Lungen-Wiederbelebung im Notfall so wichtig?

Im Notfall kommt es für den Betroffenen auf jede Minute an:

Bei einem Notfallpatienten mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand werden die Organe nicht mehr mit lebensnotwendigem Sauerstoff versorgt. Mit jeder Minute sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit des Notfallpatienten um ca. 10%. 

Wird der Notfallpatient nicht umgehend mit einer Herzdruckmassage reanimiert, kommt es in kurzer Zeit bereits zu starken Schädigungen der Organe, allen voran ist das Gehirn betroffen. Daher sollte sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen werden.

Durch die Reanimation kann die Herzrhythmusstörung jedoch nicht beseitigt werden. Um das Herzkammerflimmern stoppen zu können, ist es dringend notwendig und so schnell wie möglich einen AED einzusetzen. Die besten Überlebenschancen hat ein Notfallpatient, wenn er innerhalb von 3 Minuten defibrilliert wird.

Im Rahmen des Einsatzes von AED Defibrillatoren werden Ersthelfer angeleitet, nach der Defibrillation die Herzdruckmassage durchzuführen.

Die unverzügliche und kombinierte Durchführung beider Maßnahmen, nach Eintritt des Notfalls, sichert dem Betroffenen die bestmöglichen Überlebenschancen (bis zu 75%).

Wodurch unterscheidet sich ein vollautomatischer AED von einem halbautomatischen AED?

Für voll- und halbautomatische Defibrillatoren gilt, dass diese die Herzaktivität des zu behandelnden Menschen analysieren und den Ersthelfer bei seinem Einsatz durch audiovisuelle Anweisungen coachen.

Der Unterschied besteht darin, dass ein vollautomatischer AED Defibrillator auf Basis der EKG-Analyse autonom über die Abgabe des elektrischen Schocks entscheidet und diesen automatisch ausführt. Der vollautomatische Defibrillator informiert den Ersthelfer über Sprachanweisungen, wann exakt der elektrische Schock abgegeben wird und warnt den Ersthelfer davor, den Patienten in diesem Moment zu berühren. 

Selbst unerfahrene Ersthelfer agieren in der anspruchsvollen Notfallsituation durch die Führung des Defibrillators in der Regel sicher.

Der halbautomatische AED Defibrillator fordert den Ersthelfer auf, den elektrischen Impuls durch Drücken der Schocktaste abzugeben, wenn dieser den medizinischen Bedarf durch die EKG-Analyse festgestellt hat.

Gerne beraten wir Sie, welcher Defibrillatortyp für Sie geeignet ist. Rufen Sie uns kostenfrei unter 0800 5 700 800 an, wir helfen Ihnen gerne bei Ihrer Entscheidung.

Mit welcher Schockenergie arbeiten die AED Defibrillatoren?

Die modernen Defibrillatoren geben einen bi-phasischen Schock ab.

Die Energiestärke wird in Joule gemessen. Einige Defibrillatoren geben einen Schock mit fester Joulezahl ab, z.B. der iPAD CU-SP1 AED mit 150 Joule.

Cardiac Science und ZOLL haben bei der Entwicklung ihrer Defibrillatoren besonderen Wert darauf gelegt, den Patienten möglichst schonend zu behandeln. Defibrillatoren wie der Powerheart G5 AED von Cardiac Science messen und analysieren den Körperwiderstand und geben einen patientenindividuellen, bedarfsgerechten Schock ab.

 

Menschen, die ein hohes Körpergewicht haben, benötigen nach diesem Konzept eine höhere Energiestärke als Menschen mit geringem Körpergewicht, um erfolgreich defibrilliert zu werden. Die patientenindividuelle Schockabgabe soll eine möglichst schonende Therapie bewirken und dazu beitragen, die Folgewirkungen für den Patienten möglichst gering zu halten.

Zum Konzept des Powerheart G5 AED gehört auch die Energiestärke zu eskalieren, wenn ein weiterer Schock notwendig ist, um den Notfallpatienten ein zweites oder drittes Mal zu defibrillieren. Die Energiestärke beim Powerheart G5 AED variiert dabei zwischen 95 und 354 Joule.

Warum sind eine direkte Herz-Lungen-Wiederbelebung und frühzeitige Defibrillation für das Überleben so wichtig?

Für den Betroffenen zählt bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand jede Minute:

Unmittelbar nach dem Auffinden einer vom Plötzlichen Herztod betroffenen Person sollte mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung (kurz HLW oder englisch CPR: Cardiopulmonary Resuscitation) begonnen werden. Der Notfallpatient hat in diesem Moment keinen eigenen Kreislauf mehr und seine Organe werden nicht mehr mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff versorgt. 

Eine frühe Defibrillation sollte innerhalb von drei Minuten nach Feststellung des Herz-Kreislauf-Stillstandes erfolgen. Eine frühe Defibrillation und eine gut durchgeführte Herz-Lungen-Wiederbelebung sind wesentliche Erfolgsfaktoren bei der Behandlung eines plötzlichen Herzstillstandes. Eine schnelle Hilfe sowie qualitativ hochwertige HLW sind von besonderer Bedeutung für die Überlebenswahrscheinlichkeit des Notfallpatienten.

Alle von uns angebotenen Defibrillatoren und AEDs verfügen wenigstens über einen Taktgeber (Metronom) für die Durchführung der Herzdruckmassage. Fortschrittliche AED Geräte wie der ZOLL AED 3 und der Powerheart G5 AED unterstützen den Ersthelfer zusätzlich mit einem Feedbacksystem. Der Defibrillator gibt dem Ersthelfer eine Rückmeldung, ob bei der Herzdruckmassage die richtige Drucktiefe und die richtige Druckgeschwindigkeit erreicht wird. 

Weicht der Ersthelfer vom Optimum 5-6 cm Drucktiefe und 100-120 Drücke pro Minute ab, dann erhält dieser korrigierende Hinweise vom Powerheart G5 und vom ZOLL AED 3. Der ZOLL AED 3 zeigt dem Ersthelfer über Display die Drucktiefe direkt an. Macht der Ersthelfer seine Sache gut, dann lobt der ZOLL AED 3 den Ersthelfer und motiviert dadurch die Reanimation fortzusetzen.

Dürfen Laien Defibrillatoren einsetzen?

Der Automatisierte Externe Defibrillator (AED) wurde für die Anwendung durch Laien Helfer entwickelt. Die Laienhelfer werden durch Sprachanweisungen, Videobilder, Piktogramme, ein Metronom und Feedbacksysteme durch die Reanimation geführt und beim Notfallmanagement unterstützt. Die Defibrillatoren folgen dabei einer klar strukturierten 1-2-3 Schritt Logik, die Unterstützungsfunktionen unterscheiden sich nach den von uns angebotenen Defibrillator Modellen. 

Die Defibrillatoren sind sicher. Ersthelfer können nicht versehentlich einen Patienten schocken, denn die Defibrillatoren wurden entwickelt, solche Fehler auszuschließen.

Worauf ist beim Einsatz eines Defibrillators zu achten?

Alle von uns angebotenen AED Defibrillatoren zeichnen sich durch eine einfache Bedienung aus. Der Powerheart G5 und ZOLL AED 3 bieten eine besonders umfassende Unterstützung an und sind daher noch leichter zu bedienen.

Bitte beachten Sie, dass beim Einsatz von elektrischem Strom besondere Vorsicht geboten ist:

  • Berühren Sie zum Zeitpunkt der Schockabgabe auf keinen Fall die zu behandelnde Person
  • Sollte der Defibrillator im Regen oder bei Schnee eingesetzt werden, achten Sie bitte darauf, dass der Defibrillator für den Außeneinsatz unter diesen Bedingungen zugelassen ist. Dies gilt für alle von uns angebotenen AED Defibrillatoren, die mindestens über die Schutzklasse IP54 verfügen.
  • Bitte achten Sie zudem darauf, dass der Notfallpatient nicht in einer Pfütze liegt oder durchnässte Kleidung hat. Die durchnässte Kleidung ist zwingend zu entfernen.
  • Ersthelfer oder andere Personen am Rettungsort sollten nicht in einer Pfütze stehen, wenn mit dem Defibrillator geschockt wird.
  • Defibrillatoren dürfen nicht im Wasser angewendet werden; am Beckenrand im Schwimmbad ist es an trockenen Stellen aber möglich.
  • Wenden Sie den Defibrillator nicht auf Metallböden oder bei Gaslecks an. Bei Gaslecks kann eine Explosionsgefahr gegeben sein.

Bitte beachten Sie vor der Anbringung der Defibrillationselektroden:

  • Entkleiden Sie den Oberkörper des Notfallpatienten und entfernen Sie ggf. einen BH (im Notfallzubehörset finden Sie dazu eine Schere).
  • Rasieren Sie vor Anbringung der Defibrillationselektroden stark behaarte Brustkörper (Rasierer ist im Notfallzubehörset enthalten).
  • Trocknen Sie sehr feuchte Oberkörper ab.
  • Entfernen Sie Pflaster, die im Anwendungsbereich der Elektrodenpads sind.
 

Beachtet man die genannten Regeln, dann ist der Einsatz eines Defibrillators vollkommen sicher für Ersthelfer und Betroffenen.

Kann ein Defibrillator auch bei einem Notfallpatienten mit Herzschrittmacher angewendet werden?

Ein Patient mit Herzschrittmacher kann vom Plötzlichen Herztod betroffen sein. Generell gilt, dass bei einem Plötzlichen Herztod eine Notsituation gegeben ist, die dringendes Handeln erfordert. Der Notfallpatient hat nur dann eine gute Überlebenschance, wenn die Person frühzeitig, d.h. innerhalb von 3 Minuten defibrilliert wird. Daher sollte der Defibrillator bei Notwendigkeit eingesetzt werden. 

Einige der von uns angebotenen AED Defibrillatoren verfügen über eine Herzschrittmacherkennung. Diese dient dazu, die Signale des Herzschrittmachers im Rahmen der EKG-Analyse herauszufiltern, um ein korrektes Analyseergebnis zu erzielen.

Es sollte prinzipiell darauf geachtet werden, dass die Defibrillationselektroden nicht auf Hautstellen angeklebt werden, unter denen sich Implantate befinden, da die Funktion des Impulses dadurch beeinträchtigt werden kann.

Sind Sie im Notfall rechtlich abgesichert?

Der Gesetzgeber schützt Ersthelfer, wenn diese im Notfall Erste Hilfe leisten.

Eine Notsituation in der ein Ersthelfer tätig wird, gilt nach § 34 StGB als „rechtfertigender Notstand“ und ist über § 677 BGB als „Geschäftsführung ohne Auftrag“ abgesichert.

Im Notfall sind Sie als Ersthelfer rechtlich abgesichert

Wie sollten AED Defibrillatoren aufbewahrt werden?

Die Hersteller der AED Defibrillatoren haben die Aufbewahrungsbedingungen in den Bedienungsanleitungen festgelegt. Generell sollten die AED Defibrillatoren nicht unter 0° Celsius aufbewahrt werden. Die niedrigen Temperaturen können die Funktionsfähigkeit der Defibrillationselektroden beeinträchtigen.

Generell gilt, Defibrillatoren sollten für alle sichtbar aufbewahrt werden. Eine hängende Aufbewahrung eines AED ist mittels Wandhalter oder in einem Wandkasten möglich. mekontor bietet Ihnen Markenprodukte, u.a. von Rotaid, die Design haben, das auf Funktionalität, Sicherheit und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Im Rahmen einer Bedarfsanalyse ermitteln wir gemeinsam mit Ihnen, welches Aufbewahrungssystem unter den Standortbedingungen für Ihren Defibrillator geeignet ist.

Defibrillatoren sollten so aufbewahrt werden, dass diese nicht Feuchtigkeit und Staub sowie direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Für die Aufbewahrung im Außenbereich wurden für AED Defibrillatoren spezielle Wandkästen entwickelt, die Defibrillatoren vor den Umwelteinflüssen schützen. Für den Außenbereich geeignete Wandkästen wie z.B. der Rotaid Solid Plus Heat LED Alarmed verfügen über einen Schutz vor Feuchtigkeit, eine Heizung, eine Beleuchtung, einen UV-Schutz, eine Alarmanlage und können verplombt werden. Der Rotaid Solid Plus Heat LED Alarmed benötigt zum Betrieb einen Netzanschluss an das Stromnetz.

Rotaid Wandkästen können ab Frühjahr 2020 mit einem Überwachungssystem ausgestattet werden. Das Überwachungssystem erkennt, wenn der Defibrillator eine Störung hat oder entnommen wird. Das System des Rotaid Wandkasten sendet dann eine Meldung an einen definierten Empfänger, z.B. dem Gerätebeauftragten. 

Das Überwachungssystem ist nicht nur praktisch, sondern reduziert auch den Aufwand für die Sichtkontrolle des Defibrillators. Die Anbindung erfolgt über ein Mobilfunkmodul. Es sind Pauschalangebotspakete geplant, die Anschaffungskosten und Servicekosten enthalten.

Welche Zubehörteile werden mit dem Defibrillator mitgeliefert?

Zum Defibrillator gehören Batterie und Elektrodenpads für Erwachsene. Zusätzlich sollte immer ein Notfallzubehörset mitgeliefert werden.

Powerheart G3 Elite AED mit Zubehör

Wer darf den Defibrillator in Betrieb nehmen?

Defibrillatoren sind medizintechnische Geräte, deren Betrieb der Regulierung unterworfen sind. Bitte nehmen Sie Ihren Defibrillator nicht selbst in Betrieb. Die Medizinprodukte-Betreiberverordnung regelt, dass nur ein Medizinprodukteberater den Defibrillator in Betrieb nehmen darf. 

Der Medizinprodukteberater legt im Rahmen der Einweisung für den Defibrillator ein Medizinproduktebuch an. Dort werden alle wichtigen Vorgänge wie die Inbetriebnahme Ihres AED dokumentiert. Bitte bewahren Sie es sorgfältig auf.

Müssen Batterie und Elektrodenpads von Defibrillatoren ausgetauscht werden?

Medizinprodukte haben eine Haltbarkeit. AED Defibrillatoren werden mit einer Langzeitbatterie betrieben, die eine festgelegte Betriebsdauer besitzen. Mit der Inbetriebnahme beginnt die Betriebszeit der Batterie. Nach Ablauf der Betriebsdauer sind die Lithium Ionen und Lithium Mangandioxid Batterien zu tauschen. Eine Wiederaufladung wie bei herkömmlichen Akkus ist nicht möglich.

Die Elektrodenpads haben ebenfalls eine Haltbarkeit. Diese unterscheidet sich ebenfalls bei den unterschiedlichen Produkten und Herstellern. Einige Defibrillatoren zeigen die Notwendigkeit des Wechsels von Elektrodenpads und des Langzeitbatterie an. Sie sollten regelmäßig die Haltbarkeiten überprüfen. Wenn Sie mit uns einen Servicevertrag geschlossen haben, dann erinnern wir Sie an den Wechsel.

Ein Wechsel der Langzeitbatterie und der Elektrodenpads kann von uns z.B. im Rahmen der Sicherheitstechnischen Kontrolle (STK) durchgeführt werden. 

Wenn Sie mit uns einen Servicevertrag geschlossen haben, dann erinnern wir Sie an die Durchführung der STK Prüfung und stellen somit den termingerechten Austausch der Langzeitbatterie und der Elektrodenpads sicher.

Worum geht es in der Medizinprodukte- Betreiberverordnung (MPBetreibV) und in dem Medizinprodukte-Gesetz?

Defibrillatoren sind aktive Medizinprodukte für die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) und das Medizinprodukte Gesetz (MPG).

Die MPBetreibV regelt die Inbetriebnahme, das Betreiben, Anwenden und Instandhalten von Medizinprodukten.

Nach den Regeln des MPBetreibV und des MPG sind Gerätebeauftragte und Ersthelfer in der Anwendung des Defibrillators zu schulen. Dies gilt für den Betrieb in Unternehmen, Betrieben, Praxen, Vereinen und öffentlichen Institutionen. Wir bieten Ihnen hierzu ein umfangreiches Angebot an verschiedenen Einweisungsformaten an. Sprechen Sie uns gerne hierzu an.

Die Betreiber für jedes aktive Medizinprodukt sind zum Führen eines Medizinproduktebuches verpflichtet, das wir für Sie vorbereiten und gemeinsam mit Ihnen ausfüllen. Privatpersonen gelten nicht als gewerbliche Betreiber, wenn Sie das Medizinprodukt nur für sich selbst nutzen. Sie unterliegen dann nicht den oben genannten Regeln.

Sprechen Sie uns gerne dazu an! Da es im Ernstfall auf jede Minute ankommt, ist es empfehlenswert, die Inhalte der Ersteinweisung zu wiederholen.

Sollte der AED einer regelmäßigen Wartung / Sicherheitstechnische Kontrolle (STK) unterzogen werden?

Als aktive Medizinprodukte unterliegen AED Defibrillatoren dem MPG sowie der MPBetreibV. Generell ist eine Wartung bzw. eine STK (Sicherheitstechnische Kontrolle) alle zwei Jahre notwendig. Es ist eine Art TüV Prüfung von Medizinprodukten.

 

Unter bestimmten Voraussetzungen hat der Gesetzgeber eine Ausnahme von dieser Pflicht vorgesehen. Wir empfehlen Ihnen, die Sicherheitstechnische Kontrolle im Rhythmus von zwei Jahren durchführen zu lassen. Sie können einen Servicevertrag mit uns abschließen, der u.a. auch die Durchführung der Sicherheitstechnischen Kontrolle mit abdeckt.

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